Naturschutzgebiet Grande Cariçaie

Die Grande Cariçaie am südlichen Ufer des Neuenburgersees ist kein Zoo, und doch gibt’s hier Stars und Publikumslieblinge. Biber und Eisvogel etwa sorgen für Erstbesucher und küssen deren Interesse an gefiederten und pelzigen Mitbewohnern des Seeuferfeuchtgebietes erst wach.

  1. Grande Cariçaie, das grösste Feuchtgebiet der Schweiz
  2. Was bedeutet der Name Grande Cariçaie?
  3. Grande Cariçaie: Pro Natura-Zentrum Champ-Pittet
  4. Grande Cariçaie: BirdLife-Naturzentrum La Sauge

Grande Cariçaie, das grösste Feuchtgebiet der Schweiz

Die Grande Cariçaie ist die perfekte Adresse für Naturliebhaber. Sie umfasst acht Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 3000 Hektar. Hier wohnt oder verkehrt ein Viertel der Schweizer Fauna und Flora. Unter den 800 Pflanzen- und über 10’000 Tierarten sind zahlreiche seltene oder bedrohte Arten. Und daher tummeln sich hier auch überdurchschnittlich viele Experten wie Biologen, Zoologen, Vogelkenner, Biber-Spezialisten, Botaniker etc.

Zwei Naturschutzzentren sorgen für ein bekömmliches Miteinander von Naturschutz, Wissenschaft, Sensibilisierung und sanftem Tourismus. Das Pro Natura-Zentrum Champ-Pittet bei Yverdon-les-Bains und das BirdLife-Naturzentrum La Sauge in Cudrefin bilden je auch ein perfektes Eingangstor zur Grande Cariçaie. Ich fang am besten einfach an einem Ende an.

Die Grande Cariçaie
© Pascal Gertschen

Was bedeutet der Name Grande Cariçaie?

Als Deutschsprachige frage ich mich zuerst, was denn Cariçaie wohl bedeutet. Und hier die Lösung: „Grand Carex“ heisst Steife Segge auf Französisch. Der Name ist Programm auf den 45 Kilometern des Südufers des Neuenburgersees. Und so wurde die weitverbreitete Sumpfpflanze zur Namensgeberin des grössten Schweizer Feuchtgebiets, der Grande Cariçaie. Im Sommer sorgt sie für üppiges Grün am Ufer, im Herbst verleiht sie der Zone ein goldenes Antlitz.

Grande Cariçaie: Pro Natura-Zentrum Champ-Pittet

Das Pro Natura-Zentrum Champ-Pittet bietet von Frühling bis Herbst vielseitige Naturerlebnisse an. Da gibt es thematische Führungen, Workshops, Kurse und Vorträge für Gross und Klein. Das historische Anwesen ist ein eigentliches Schloss aus dem späten 18. Jahrhundert. Das öffentlich zugängliche, sehr stimmungsvolle Restaurant hat dieselben Öffnungszeiten wie das Pro Natura-Zentrum

Darüber hinaus ist auch das permanente Angebot einladend: Prunkstück ist der dreistöckige Beobachtungsturm aus einheimischem Holz, von dem aus sich der Schilfgürtel und der Neuenburgersee überblicken lassen. Drei Erlebnispfade führen durch den Wald, das Ried und die Gärten. In einem dieser Gärten warte ich auf den Biologen, der mir im Rahmen einer privaten Führung in der Grande Cariçaie die Spuren der Biber aufzeigen wird. 

Kindheitserinnerungen am Teich

Ich warte im sogenannten „Garten von damals“, einem lauschigen Flecklein, zu dem auch ein Weiher mit einem Steg gehört. Kindheitserinnerungen tauchen auf. An einem Seerosenteich wetteiferten wir jeweils aufgeregt, wer zuerst einen der gut getarnten Frösche entdeckt. Jetzt aber bin ich ganz entspannt, ohne Erwartungen wandert mein Blick über die dunkle Wasseroberfläche.

Die Grande Cariçaie
© Jorgenn

Da! Ein Kopf ragt dem Wasser. Eine Ringelnatter! Angesichts des typischen, gelben Halsringes besteht kein Zweifel, wie mir mein „Privatguide“ Christophe Le Nédic bei seinem Eintreffen bestätigt. Die harmlose Schlange sei eine hervorragende Schwimmerin und lauere bewegungslos Amphibien auf, ihrer Lieblingskost. 

Und schon sind wir mitten drin im Gespräch, der Biologe offensichtlich in seinem Element. Die wichtigste Regel für Besucher im Naturschutzgebiet sehe ich schon bestätigt: „Wer Ruhe und Geduld mitbringt, sieht, hört und entdeckt mehr!

Grande Cariçaie will Top-Infrastruktur statt Verbote

Der Biologe Christophe Le Nédic hat seinen Traumjob im Team der Association de la Grande Cariçaie mit Sitz in Champ-Pittet. Diese sorgt im grössten Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz für ein einvernehmliches Miteinander von Natur und Mensch. Kein einfaches Unterfangen im nahezu 45 Kilometer langen Ufergebiet, wo sich schönste Sandstrände und artenreiche, sensible Naturschutzzonen abwechseln.

Man möchte mit einem Minimum an Verboten klarkommen und vielmehr auf Informationen und Aufklärung setzen. „Die meisten Besucher sind naturliebende Menschen, sie radeln und wandern auf den markierten Wegen (SchweizMobil Mittelland-VeloRoute Nr. 5 und Wanderroute Chemin des Trois-Lacs Nr. 71). Auch nutzen sie dankbar die Holzstege und Beobachtungsplattformen, die wir für sie bauen.“

Stand Up Paddler und tierische Komfortzonen

An heissen Sommertagen zieht die Grande Cariçaie naturliebende Besucher und Freizeitsportler massenhaft an. Ein Problem sei etwa die rasch wachsende Zahl der Stand Up Paddler, sagt Christophe Le Nédic. Diese wollen nichts Böses, dringen aber unwissentlich in die Komfortzone der Wildtiere ein. 

Die Grande Cariçaie
© Pascal Gertschen

In einer Bucht unweit von Cheyres sticht eben ein Stand Up Paddler in See. Welch herrliche Naturkulisse erwartet ihn! Hoffentlich beachtet er die Info-Tafel und die gelben Bojen, welche Wassersportler inklusive Schwimmer auf 25 Meter Abstand zum Schilf oder Ufer verweisen. Ein Projekt von Christophe Le Nédic und seinem Team. Denn neben dem Badestrand sei eine sensible Uferzone, wo seltene Vögel nisten. „Purpurreiher etwa verlassen ihr Nest und geben ihre Brut auf, wenn man ihnen zu nah kommt“, erklärt Christophe Le Nédic. 

Biberparadies Grande Cariçaie Auenwald

Keine Sensibelchen sind hingegen die Biber, wohl an die 300 Tiere sollen es gemäss Christophe Le Nédic am Neuenburgersee sein. Und diese wirken bei der Landschaftsgestaltung in Ufernähe selbstsicher und tatkräftig mit. Das will ich aus der Nähe sehen! Damit hier gleich klar ist, schwimmende, spielende, fressende oder bauende Biber sind tagsüber nicht zu sehen, deren Spuren aber schon.

Christophe Le Nédic führt mich neben dem Campingplatz La Menthue in Yvonand ins Dickicht des Auenwaldes. Hier finden die Biber perfekte Lebensbedingungen, sprich genügend Grünfutter und ruhige Gewässer. Die Badegäste und Wassersportler stören sie nicht, denn diese spazieren nicht ins unwegsame, dornenversetzte Unterholz, warum sollten sie auch? Zudem sind die grossen Nager nachtaktiv, man kommt sich also eher nicht in die Quere.

Christophe Le Nédic weist auf eine wegähnliche Spur, die aus dem Unterholz bis zum See führt und von Bibern stammen könnte. Denn auch diese haben’s gerne bequem und nutzen einmal erstellte Zugänge regelmässig. Wir stossen weiter ins urwaldähnliche Innere des Wäldchens vor. Es ist das Delta des ruhigen Flüsschens La Menthue, ein Paradies für die Biber.

Die Grande Cariçaie
© Pascal Gertschen

Facts & Figures zum Biber

  • Das grösste Nagetier Europas wird bis zu 90 Zentimeter lang, dazu kommt der 20 bis 35 Zentimeter lange Schwanz
  • Biber sind Vegetarier und können bis zu 35 Kilogramm auf die Waage bringen
  • 1 bis 4 Jungtiere werden zwischen Mai und Juli geboren. Sie bleiben 6 Wochen im Bau und werden 3 Monate von ihrer Mutter gesäugt
  • Biber bleiben ihrem Partner und ihrem Revier ein Leben lang treu
  • Sie können bis 15 Jahre alt werden
  • Der Eingang zum Biberbau liegt unter Wasser, ihre Höhle jedoch im Erdreich
  • Biber können bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben
  • Vorteile für die Umgebung: Biber fördern durch ihre Bautätigkeit die Artenvielfalt
  • Nachteile für die Umgebung: Verursacht unerwünschte Staus und Überschwemmungen und beschädigen (touristische) Infrastruktur

Wo nachts die Späne fliegen

Den Eingang zu einer Biberburg sehen wir nicht, denn diese bauen die Nager unter Wasser. Zu diesem Zweck stauen sie auch mal ein Fliessgewässer. Wenn nötig mehrmals, denn „die Biber sind hartnäckig!“ Aber wir entdecken die aktuellsten Resultate ihrer Arbeit, frische Holzspäne rund um die perfekt und rundum gleichmässig abgehobelten Baumstämme. Eindrücklich!

Die Grande Cariçaie
© Jorgenn

Ich stelle mir vor, wie diese Späne fliegen, wenn Familie Biber in zwei bis drei Nächten eine 30 Meter hohe Erle, Weide oder Pappel fällt. Danach laben sie sich an ihrer Lieblingskost, Knospen und zarten Blättern der Baumkronen. Besonders Bäume in Ufernähe fallen ihren stetig nachwachsenden Schneidezähnen zum Opfer, denn so ist der Vorrat für den Winter gleich vor der Tür.

In die Grande Cariçaie zum Biber beobachten

Wo also Stämme quer im Uferschilf liegen, sind Biber und ihre Burg oft nicht weit. Die Spuren habe ich nun gesehen. Ein Tipp von Christophe Le Nédic, den ich hiermit gerne weitergebe: Der Deich bei der Mündung der La Menthue ist abends ein lohnenswerter Beobachtungsort. Und schwimmt trotz Geduld kein Biber vors Fernglas, gibt man sich ganz der Magie der Grande Cariçaie zur blauen Stunde hin!

Auf den Spuren der Biber“ heisst eine der abendlichen Führungen mit einem Biologen, welche beim Tourismusbüro von Estavayer-le-Lac gebucht werden kann. Und dann stimmt auch die Tageszeit, oder besser gesagt die Dämmerungszeit.

Grande Cariçaie: BirdLife Naturzentrum La Sauge

Szenenwechsel an die südöstliche Ecke der Grande Cariçaie: Ich besuche das Naturzentrum La Sauge, welches vom Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz geführt wird. Dieses liegt am Broyekanal, der den Neuenburgersee mit dem Murtensee verbindet. Die zur Grande Cariçaie gehörenden Naturschutzgebiete Fanel und Chablais de Cudrefin liegen unmittelbar vor der Türe. Im Eingangsbereich des Naturzentrums ist die Ausstellung „Faszinierende Unterwasserwelt!“ (bis 1. November 2020) sehenswert.

Hinter der Kassa sind auf einer Tafel die Vögel aufgelistet, welche an diesem Tag (Ende Oktober) in La Sauge gesichtet wurden. Wow! Das ist vielversprechend:

  • Kleiner Teich/Petit Etang: Eisvögel
  • Grosser Teich/Grand Etang: Schnatterenten, Krickenten, Löffelenten, Zwergtaucher, Reiherenten, Höckerschwäne, Wasserralle, Pfeifenten und Rostgänse
  • Waldrand: Distelfinken, Singdrosseln, Sumpfmeisen, Mönchsgrasmücken, Gartenbaumläufer, Zilpzalpe, Rotkehlchen, Ringeltauben, Hausrotschwänze und Bachstelzen
Die Grande Cariçaie
© Susi Schildkecht

Ich miete ein Fernglas für den Beobachtungsrundgang und mach mich auf den Weg Richtung Schilf. Die Naturpfade und Beobachtungshütten sind übrigens rollstuhlgängig.

Fliegendes Vogelfutter

Die Sonne steht schon tief, und im Gegenlicht sind 1001 Mücklein zu sehen. Bestes Vogelfutter! Aus dem Wald und aus der Höhe ertönen ihre Stimmen, sie krächzen, rufen, zwitschern… da bin ich froh um die Nachhilfelektion punkto Vogelstimmen, welche ein Posten am Waldweg auf spielerische Art und Weise bietet. 

Beim „Etang didactique“, dem Schulweiher also, studiere ich die Infos zu den Libellen. Wie zur Bestätigung, dass ich hier richtig bin, schwirrt eine Blaugrüne Mosaikjungfer an mir vorbei. Eine besonders prächtige Botschafterin der Familie der Edellibellen! Über die App Libellul’ID kann man mehr erfahren, allerdings nur auf Französisch.

Rückenschwimmende Wasserwanzen

Auf dem Wasser nehme ich ganz feine Bewegungen wahr. Oder sollte ich sagen, unter der Oberfläche? Es sind Wasserwanzen, von denen es sogar „Rückenschwimmer“ gibt, wie ich später in der Ausstellung erfahre. Faszinierend, wie sie quasi an der Wasseroberfläche hängen!

Das erste Mal

Nun kommt ein ganz grosses Strahlen auf mich zu. Der kleine Noam und seine Schwester Norah freuen sich offensichtlich. „Worüber?“, möchte ich wissen. Voller Begeisterung zeigt mir Noam auf seiner Kleinkamera seinen Martin-Pêcheur, den Eisvogel! Dreimal hätten sie ihn beim „Petit Etang“ gesehen. Die Kinder sind mit ihrer Mutter aus dem nahen Delley hergefahren und zum ersten Mal hier. Wohl nicht zum letzten Mal!

Eisvogel © Pascal Gertschen

Grande Cariçaie, Eisvogel-Begegnung fast garantiert

Nun betrete ich ebenfalls die hölzerne Beobachtungshütte, wo ein Schlitz in der Fassade den Blick auf den „Petit Etang“ freigibt. An den Wänden informieren Tafeln über die Biber und die Eisvögel, sozusagen die Publikumslieblinge der Grande Cariçaie. 

Ich bin hier nicht allein. Zwei Fotografen mit routiniert geduldiger Ausstrahlung und ein dritter in Kampf- oder wohl eher Tarnmontur halten ihre riesigen Kameras bereit. Im modrig-grünen Wasser spiegeln sich Wolken, hohe Eschen, Schilf, Totholz im Wasser und einzelne Seerosen.

Und da, 30 Zentimeter über der Wasseroberfläche auf einem wippenden Halm balancierend, ist der azurblau bis türkis schimmernde Eisvogel! In elegantem Halbkreis fliegt er auf seine Bewunderer zu und dreht dann ab, so dass wir auch seinen orangefarbenen Bauch würdigen können. 

Sternstunde für die Fotografen! An dieser Stelle ein Tipp nach suboptimaler Erfahrung: Man übe die Einstellung des gemieteten Fernglases schon mal, bevor der Star die Bühne betritt.

Grauer Alltag oder 50 Shades of Grey

Ich treffe Carl’Antonio Balzari. Seit der Eröffnung des BildLife-Naturzentrums La Sauge ist er hier stellvertretender Leiter und somit der Dienstälteste im Team. Er hat in Bern Biologie in Hauptfachrichtung Zoologie studiert und ist seit seiner Jugend begeisterter Natur- und Vogelkundler. Noch heute erinnert er sich an seine erste Exkursion mit 13 Jahren ins Naturschutzgebiet Fanel gleich nebenan. 

Wenn es dem kleinen Erstbesucher Noam von heute gleich geht wie ihm, dann hat La Sauge seine Aufgabe gut erfüllt. Hier will man ein Laienpublikum, darunter viele Schulklassen, für die Natur gewinnen. Da dient der Eisvogel mit seiner Magnetwirkung bestens.

Für mich ist der Eisvogel quasi grauer Alltag„, witzelt Balzari. Natürlich: Fortgeschrittene und Ornithologen gewinnen auch den 50 Shades of Grey der unscheinbareren Vogelarten viel ab. Davon zeugt das Bestimmungsbuch „Vogelarten der Schweiz“, welches Carl’Antonio Balzari zusammen mit dem Fotografen Andreas Gygax verfasst hat. Übrigens: Von den im Buch vorgestellten 253 Vogelarten sind rund 70% in La Sauge schon gesichtet worden.

Leben am Teich

Der Naturpfad führt durch ein Stück Auenwald zur ersten Beobachtungshütte am „Grand Etang.“ Der ausgebaggerte Teich und seine Böschung grenzen an Landwirtschaftsgelände, den Hintergrund bildet eine Pappel-Allee. Das Gewässer ist also Grundwasser und mahnt mich ein wenig an ein afrikanisches Wasserloch. Ob es auch hier eine Hackordnung gibt? 

Allen die Show stehlen jedenfalls zwei Höckerschwäne. Sind sie mit aufwändigen Yogaübungen beschäftigt… oder vielleicht doch einem Putzritual?

Die Grande Cariçaie
© Pascal Gertschen

Vergnügt wirken die Schnatterenten in ihrem hübsch gemusterten, grau-braunen Federkleid. Sie sind Wintergäste, wie auch die rostbraunen Pfeifenten, die hier kopfüber im seichten Wasser nach Nahrung suchen, gründeln, wie der Experte das nennt. Am Ufer tummeln sich ein paar stattliche Rostgänse, die zu den Neozoen gehören, also gebietsfremden Arten. Diese können sich recht aggressiv verhalten und werden daher in La Sauge gut im Auge behalten.

Grande Cariçaie und die Schottischen Hochlandrinder 

Ich frage, welche Rolle denn die Schottischen Hochlandrinder hier hätten. Für Carl’Antonio Balzari sind sie quasi die Landschaftsgärtner. Sie verhindern, dass das Gelände zuwächst. 

Er erklärt: „Es ist wichtig, die Gewässer und Uferzonen offen zu halten. Nur dann können diese etwa Zugvögeln als Rastplatz dienen. Zahlreiche Arten sind auf schlickige Uferzonen angewiesen, beispielsweise Wasserläufer, Brachvögel, Kiebitze, Reiher, Gründelentenarten etc.“

Wann gibt’s was zu sehen in der Grande Cariçaie?

Welches ist denn eigentlich die beste Jahreszeit für einen Besuch in La Sauge? Diese Frage hat Balzari wohl schon zu oft gehört, trotzdem erklärt er geduldig: „Es gibt immer etwas zu sehen, sofern man sich die Zeit dazu nimmt. 

Im Frühling ist der Balzgesang besonders attraktiv. Ende Juni bis anfangs Juli lassen sich Durchzügler beobachten: So machen etwa Flussregenpfeifer, Bruchwasserläufer, Kampfläufer und andere Schnepfenvögel hier einen kurzen Halt. 

Und last but not least ist noch einmal der Eisvogel zu erwähnen, der im August hier die letzte seiner bis zu drei Bruten pflegt. Der wunderbare Eisvogel ist und bleibt das Maskottchen von La Sauge!

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