Museen in Fribourg/Freiburg – Mal Muss, mal Musse!

  1. Naturhistorisches Museum Freiburg/Fribourg (NHMF)
  2. Museum für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg (MAHF)
  3. Gutenberg Museum
  4. Cardinal Biermuseum
  5. Schweizer Nähmaschinen Museum / Museum Wassmer Freiburg/Fribourg
  6. Schweizer Figurentheater-Museum (Musée Suisse de la Marionnette)
  7. Bibel + Orient Museum Freiburg/Fribourg
  8. Fri Art Kunsthalle
  9. Chemins de Fer du Kaeserberg Museum
  10. Museen im Kanton Freiburg/Fribourg

Die Museen haben aufgerüstet und stossen lebhafte und spannende Entwicklungen an. Längst haben sie sich von ihrem Schattendasein als leicht verstaubte Aufbewahrungsorte emanzipiert. Heute bieten sie einen vielfältigen Austausch zwischen dem materiellen wie immateriellen Kulturerbe und den Besuchern. Sie schaffen Interaktionen zwischen zeitgenössischen und historischen Werken oder verbinden die Welt der Wissenschaften mit derjenigen der Kunstschaffenden.

Die Freiburger Museen bilden keine Ausnahmen. Auch sie definieren ihr Erbe neu mit Hilfe von aktuellstem Wissen.

Naturhistorisches Museum Freiburg/Fribourg (NHMF)

Das Naturhistorische Museum Freiburg befindet sich am Chemin du Musée Nr. 6 auf der Pérolles-Seite der Universität, gleich neben dem Botanischen Garten. Innovative, zeitgenössische Ausstellungen sind hier ebenso Programm wie aussergewöhnliche Begegnungen.

Das Naturhistorische Museum Freiburg beherbergt 240’000 Objekte aus den Bereichen Zoologie, Erdwissenschaften, Botanik und Mykologie (Pilzkunde). Diese umfassende Sammlung bildet eine wertvolle und oft unverzichtbare Grundlage für Studien, Thesen und wissenschaftliche Publikationen. Dieser Fundus an Natur-Wissen ist hier aber auch der Öffentlichkeit zugänglich. 

Die Sammlungen des Museums

Das Material, welches das Naturhistorische Museum Freiburg zusammengetragen hat, bildet die Biodiversität unseres Ökosystems und den Einfluss des Menschen auf die Natur ab. Die Sammlungen des Naturhistorischen Museums Freiburg erlauben es jeder Besucherin und jedem Besucher, die eigene Geschichte und diejenige der Umgebung näher kennenzulernen. Eine einmalige Chance, die Gegenwart und die Zukunft dank mehr Wissenbesser zu verstehen!

Der Erhalt dieser Sammlungen schützt die greifbaren und dokumentierten Quellen der Veränderungen unserer Umwelt. Diese unwiderlegbaren Beweise aus der Vergangenheit helfen mit, die Herausforderungen der Zukunft besser zu meistern.

Seit seiner ersten temporären Ausstellung im Jahr 1976 hat das Naturhistorische Museum Freiburg/Fribourg mehr als 225 Ausstellungen auf die Beine gestellt (Stand Ende 2019).

Das Museum weiss auch mit gemeinsamen Erlebnissen zu überraschen, etwa mit Veranstaltungen wie den nächtlichen Slow Dance Partys, um den Valentinstag mit DJ Mzelle Charlotte auf originelle Art und Weise zu feiern.

Klassischere Veranstaltungen wie wissenschaftliche und künstlerische Workshops oder geführte Besichtigungen werden ebenfalls angeboten. Mit Spielen ermöglicht man den Jüngeren und ihren Familien einen passenden Zugang.

Historische Bedeutung des Naturhistorischen Museums Freiburg/Fribourg

Visionäre Persönlichkeiten wie der Jesuit Charles-Aloyse Fontaine (1754 – 1834) oder der passionierte Botaniker Firmin Jaquet (1858 – 1933) haben viel zur Entstehung des Naturhistorischen Museums Freiburg/Fribourg beigetragen. Ihre Kenntnisse und ihre wissenschaftlichen Beiträge haben die Ausstrahlung von Freiburg entscheidend erhöht.

Mit seinen temporären Ausstellungen setzt das NHMF gewisse Elemente seiner Kollektionen, etwa einzigartige Objekte oder Raritäten, ins Rampenlicht. Die Sammlungen sind auf Anfrage auch für Studierende und Forschende zugänglich.

Die berühmten Küken

Seit über dreissig Jahren freuen sich Freiburger Kinder (und Erwachsene!) ganz besonders während der Osterferien auf einen Besuch im Naturhistorischen Museum Freiburg/Fribourg. Denn keinesfalls darf man verpassen, was quasi schon eine Tradition geworden ist: Die berühmte Präsentation der Küken

© Musée d’histoire naturelle Fribourg

Eine wunderbare Gelegenheit, das Verhalten der Hühner zu beobachten und gar beim Schlüpfen der flauschigen Winzlinge dabei zu sein! Ein jährliches Thema sorgt für zusätzliche Emotionen und bereichert das Rendez-vous auf immer wieder neue Art. 

Das Museum erzählt „Geschichten aus der Natur“

Mit „Geschichten aus der Natur“ (Clin d’oeil nature) wendet sich das Naturhistorische Museum Freiburg/Fribourg mehrmals jeden Monat an die Naturliebhaber. Wer versteckt sich etwa hinter der Bremse, diesem Plagegeist, der Dunklen Erdhummel oder der Rötelmaus? Die kurzen Artikel voller überraschender Anekdoten sind ein kleines Geschenk für die Neuronen und machen Lust, die Umgebung zukünftig noch aufmerksamer zu beobachten.

Museum für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg (MAHF)

Am anderen Ende der Stadt, zwischen dem Murtentor und der Kathedrale von Freiburg, befindet sich das Museum für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg. Untergebracht ist es in sehr eindrücklichen historischen Gebäuden, dem vornehmen Stadtpalais Ratzehof aus dem 16. Jahrhundert und einem ehemaligen Schlacht- und Zeughaus. Ein unterirdischer Durchgang verbindet die zwei Flügel dieses Museums.

Zum Museum für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg gehört auch der Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle. Wenige Schritte in Richtung der Kathedrale von Freiburg findet man diese wunderbare Ausstellung im alten Freiburger Tramdepot.

© Switzerland Tourism / Andre Meier

Die Geschichte des Museums für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg beginnt mit dem Legat eines Patriziers, bestehend aus einer Rüstung, ein paar Medaillen und Geldstücken. Zwei Jahrhunderte später ist das Museum stolz auf vielfältige Freiburger Kunstwerke, deren Erschaffung vom Mittelalter bis in die heutige Zeit reicht: Skulpturen, Malerei, Goldschmiede-Kunst, Kunsthandwerk und Archäologie.

Verantwortlich für die Kunstsammlung des Kantons, beherbergt das MAHF auch Werke herausragender Freiburger Maler aus dem 19. und 20. Jahrhundert: Joseph Reichlen, Hiram Brülhart, Oswald Pilloud, Raymond Buchs, Louis Vonlanthen.

Das Museum für Kunst und Geschichte Freiburg/Fribourg ist gut in vergangenen Epochen verankert, fördert aber auch das zeitgenössische Kunstschaffen. Das zeigt sich in mehreren Ausstellungs-Sälen sowie insbesondere im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle. Hier kann man verschiede Schweizer und ausländische Kunstschaffende entdecken, deren Werke eine Verbindung oder einen Dialog mit den Exponaten von Jean Tinguely oder von Niki de Saint Phalle aufweisen.

Gutenberg Museum

Etwas versteckt hinter dem Espace Jean-Tinguely-Niki-de-Saint-Phalle liegt das Gutenberg Museum. Es ist im ältesten, noch bestehenden Getreidespeicher der Schweiz installiert. Die Fachwerk-Fassade des Gebäudes datiert von 1475 und wurde 1732 rekonstruiert. Seine Fassade aus Molasse wurde 1527 geschaffen und Ende des 18. Jahrhunderts restauriert. 

Das Schweizerische Gutenberg Museum existierte schon seit 1900. Es war damals jedoch in einem Saal des Historischen Museum von Bern untergebracht. Im Jahre 1991 wurde entschieden, das Museum neu in Freiburg/Fribourg anzusiedeln, ein Projekt, welches im 2000 umgesetzt wurde. Das Schweizerische Museum der grafischen Industrie und der Kommunikation, besser bekannt als Gutenberg Museum, konnte damit seine Tore öffnen.

Die Permanente Ausstellung ermöglicht einen Streifzug durch die Welt der verschiedenen Drucktechniken, von der Ära des rein handwerklichen Schaffens bis ins Industriezeitalter. Kreation und Entwicklung der Schriftfamilien (Zeichensätze) und die verschiedenen Methoden der Abbildungen und des Nachdrucks von Illustrationen sind nur ein paar Themen.

© Fribourg Tourisme

Das Museum vermittelt auf gut verständliche Art und Weise die vier gängigsten Druckverfahren. Klar beschrieben sind die Arbeitsschritte des Hoch- und Tiefdrucks, der Lithographie und des Siebdrucks.

Eindrückliche Zeitzeugen sind auch die Maschinen, welche die Anfänge und die glorreichen Epochen der Druckkunst prägten.

Im ersten Stockwerk findet man eine neu aufgebaute Bibliothek, welche sich auf Dokumente im Zusammenhang mit der grafischen Industrie spezialisiert hat. Da stösst man auf zum Teil über 100-jährige Lehrbücher, Bedienungsanleitungen und andere Unterlagen, welche die eindrückliche Entwicklung des Druckergewerbes veranschaulichen. 

Im Jahr 2021 wird in einem neu gestalteten Raum im zweiten Stock die Sammlung des Schweizer Buchdruckers und Schriftsetzers Emil Jenzer beleuchtet.

Das Gutenberg Museum gibt sich nicht mit permanenten Ausstellungen zufrieden. Jedes Jahr werden Wechselausstellungen programmiert, die mit grafischen Künsten und im weiteren Sinne mit visueller Kommunikation in Verbindung stehen … und gerne auch mit der Stadt Freiburg/Fribourg.

Mehrmals jährlich werden Blind Dinners im Gutenberg Museum organisiert. Menschen mit Sehbehinderungen oder Blinde führen die Besucher und bescheren allen ein fröhlich-unbeschwertes Erlebnis. Ein dreigängiges Menu Surprise sorgt dafür, dass Geschmacks- und Tastsinn gefragt sind. Im Übrigen sollte man sich überraschen lassen und diese ganz bestimmt unvergesslichen Momente gemeinsam geniessen.

Cardinal Biermuseum

Das Museum ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Ab 1978 reihte sich eine folgenlose Ankündigung an die andere. Doch im 2011 war es so weit, die Bierbrauerei Cardinal schloss tatsächlich ihre Tore. Das Cardinal Biermuseum lässt diese städtische Brasserie neu aufleben, deren Geschichte die Freiburgerinnen und Freiburger bis heute emotional berührt.  

Das Cardinal Biermuseum (nur für Gruppen und nach Anmeldung geöffnet) zeichnet die Geschichte des Biers und einer Marke nach, die seit 1788 aufs engste mit der Stadt Freiburg/Fribourg verbunden ist.

Vehikel, Werkzeug, Kunstwerke und die Archive der Sammlung des Cardinal Biermuseums beleuchten die vergangenen Epochen der hiesigen Bierindustrie. Installiert ist das alles in den alten Kellern der Brasserie Cardinal auf dem Gelände der heutigen blueFactory.

Insgesamt ist das Cardinal Biermuseum eine Hommage an ein traditionsreiches Handwerk und hebt gar den Schleier einiger Geheimnisse rund ums Bierbrauen.

Ein geführter Rundgang dauert rund 45 Minuten, Langeweile wird dabei nicht aufkommen. Ein Imbiss und eine Degustation im Bistro von damals sorgen für entspannende Momente in diesem Denkmal der Freiburger Bierbraukunst.

Schweizer Nähmaschinen Museum / Museum Wassmer

Ein anderer Keller, diesmal im Herzen der Stadt Freiburg/Fribourg, beherbergt ein sehr spezielles Museum: Das Museum Wassmer, bekannter als Schweizer Museum für Nähmaschinen und aussergewöhnliche Objekte. Hier sind Maschinen aus aller Welt zu bestaunen, Nähmaschinen, aber auch 3000 aussergewöhnliche Objekte, darunter etwa mechanische Staubsauger oder Bügeleisen.

Insgesamt zeigen die rund 250 Nähmaschinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert auf, wie unterschiedlich und zum Teil äusserst originell in den Haushaltungen zur Tat geschritten wurde.

Das Museum Wassmer ist ein sicherer Tipp für Überraschungen und Erstaunliches. Nach einer kleinen Tour durch das Museum weiss man beispielsweise, warum wir ohne die Nähmaschine auch kein Kino hätten!

Schweizer Figurentheater-Museum

Jean Bindschedler und Marie-José Aebi, beides Marionettenspieler, haben auf ihren zahlreichen Reisen nie aufgehört, Marionetten zu sammeln. Im Jahr 1985 führte diese Passion dazu, dass sie das Schweizer Figurentheater-Museum (Musée Suisse de la Marionnette) einweihen konnte. Seither bauen (Leih-)Gaben diesen reichen Fundus stetig weiter aus, sodass hier rund 4000 Objekte aus aller Welt zu bewundern sind.

„Man denkt oft, dass Marionetten für Kinder sind. Das ist so nicht richtig. Beim Studium von spezialisierter Literatur wird rasch klar, dass sich die Figurentheater anfänglich an Erwachsene gerichtet hatten. Und zwar in Indien, China und an vielen weiteren Orten auf der Welt“, erklärte Jean Bindschedler 2005 in der Westschweizer Zeitung Le Temps

© Fribourg Tourisme

Die Marionetten im Freiburger Museum stellen beispielsweise Christus dar, einen der Drei Könige, einen Trunkenbold oder einen Punk. Die aus China, Indien, Indonesien, Afrika, Südamerika oder vielen europäischen Ländern stammenden Puppen treten hier mit Figuren in Verbindung, welche in der Schweiz hergestellt wurden.

Das Schweizer Figurentheater-Museum ist eine Eingangspforte zu einer faszinierenden Welt von Theaterstücken aus Papier, detailreicher Dekors, Geschichten aus fremden Gegenden, spannenden Legenden und eindrücklichen Masken.

Kinder können das Marionetten-Theaterspiel selbst ausprobieren. Beispielsweise dann, wenn die Erwachsenen auf der wunderbaren Terrasse des Café de la Marionnette den Blick auf die Saane geniessen.

Dieses Freiburger Museum organisiert auch Märchen-Nachmittage und ein Marionettentheater-Programm.

Bibel + Orient Museum Freiburg/Fribourg

Mit einer ganz anderen Ambiance wartet das Bibel + Orient Museum auf. Ein Besuch des Museums mit seiner Sammlung antiker Objekte mutet wie eine Pilgerreise durch die Zeit und die verschiedenen Glaubensrichtungen an.

Die Sammlung dieses Freiburger Museums besteht aus rund 1900 Amuletten, welche praktisch alle aus Ägypten stammen. „Ein Amulett ist ein kleines Objekt, welches mit seiner magischen Kraft den Träger beschützen und das Böse von ihm fernhalten muss. Es soll ihm Gesundheit und andere Wohltaten verschaffen, sprich seine magischen Kräfte auf ihn übertragen,“ erklärt Christian Herrmann, Autor des Werks „Ägyptische Amulette aus Palästina/Israel III“. OBO 24, Fribourg.  

Amulette sollen für Glück und geistiges wie körperliches Wohlbefinden sorgen, aber auch unser Leben ganz allgemein beschützen. In den verschiedensten Glaubensgemeinschaften sind sie, wenn auch unterschiedlich ausgestaltet, bis heute aktuell. Die Kollektion des Bibel + Orient Museums Freiburg/Fribourg bildet denn auch eine Brücke zwischen unseren Überzeugungen von einst und den bis heute gültigen.   

Sie repräsentieren Körperteile, Teile von Pflanzen, Gestirne, Hieroglyphen, Symbole für Hoheitsgewalt, Utensilien, menschliche, tierische oder göttliche Figuren. Manche sind Bronzefiguren, andere Siegel, neu-sumerische Tontafeln oder Haushaltkeramik aus Judäa.

Die kommenden Ausstellungen werden auf der Website des Museums angekündigt.

Fri Art Kunsthalle

Die Fri Art Kunsthalle legt ihren Fokus konsequent auf zeitgenössisches Kunstschaffen. Mit interdisziplinären Veranstaltungen, einem Mix aus Musik, bildender Kunst und Kunstforschungsprojekten, sorgt Fribourgs Museum zeitgenössischer Kunst mit seinen Extravaganzen und Neuheiten für viel frischen Wind. 

© Centre d’Art contemporain

Dass das Museum auf eine Geschichte bis ins Jahr 1979 zurückblicken kann, ist dem Künstler und Kurator Michel Ritter und einem Kollektiv Kunstbegeisterter zu verdanken. Fri Art feiert im 2021 sein 40-jähriges Bestehen. Fest steht, dass die Kunsthalle auch weiterhin an ihrer Rolle als Sprungbrett für junge Kunstschaffende festhalten will. Ebenso sieht sie sich als Vermittlerin zwischen schweizerischer wie internationaler avantgardistischer, mutiger Kunst und dem Publikum.

Untergebracht ist das Museum in der ehemaligen Notunterkunft im historischen Neustadt-Quartier in Fribourgs Unterstadt. Das Gebäude verfügt im Parterre über einen grossen Ausstellungssaal. In diesem lichtdurchfluteten Raum lassen sich die verschiedenen Werke unter idealen Voraussetzungen wahrnehmen. Kleinere Räume im Unter- und Obergeschoss ermöglichen es, Atmosphären und Darstellungen immer wieder zu variieren.

Programm im Detail: www.fri-art.ch/de

Chemins de Fer du Kaeserberg Museum

Die Miniaturwelt des Chemins de Fer du Kaeserberg Museum ist ein Schatz auf 610 m2, den minutiös zu entdecken sich lohnt. 17 Jahre waren nötig, um das aussergewöhnliche Modell der Schweizer Eisenbahnen der 90er-Jahre zu konstruieren.

© Chemins de Fer du Kaeserberg

Die Chemins de Fer du Kaeserberg sind während rund 100 Tagen pro Jahr für das Publikum geöffnet, und dies mit oder ohne Reservation. Ausserdem ist das Museum auch im Rahmen eines Privatbesuchs erlebbar, beispielsweise anlässlich einer speziellen Feier oder als Firmen-Ausflug.

Das Entdecken der Anlage ist ein Abenteuer, welches Kinder wie Erwachsene gleichermassen fasziniert. Die Präzision der Darstellungen, die Liebe zum Detail, die 2045 Schienenmeter und Hunderte von Zügen, die während des Besuchs zu erleben sind: Das alles repräsentiert sehr authentisch die schweizerische Eisenbahnwelt dieser Zeit. 

Museen im Kanton Freiburg/Fribourg

Zahlreiche weitere Museen im Kanton Freiburg sind, sowohl für Besucher wie auch für Freiburger, nicht zu verpassen. Ihre Ausstellungen sind wertvolle Wissensquellen. Sie öffnen auf angenehme Art den Geist, weiten Überzeugungen aus und nähren so unsere Wahrnehmungen.

© Estavayer-le-Lac / Payerne Tourisme

Es ist unmöglich, alle Museen im Kanton Freiburg aufzuzählen. Hier eine nicht abschliessende Liste:

  • Das Tapetenmuseum im Schloss von Mézières ist einzigartig. Oftmals setzen die Ausstellungen zeitgenössische Kunst in engen Dialog mit den Papiertapeten, wunderbar erhaltenen Zeitzeugen aus vergangenen Epochen.
  • Das Museum von Charmey/Le Musée de Charmey beleuchtet handwerkliches Wissen und Können der Region, nicht jedoch ohne dem Gezeigten einen modernen Anstrich oder eine künstlerisch überraschende Note anzufügen.
  • Das Museum von Estavayer-le-Lac und seine Frösche gefällt Kinder und Erwachsenen gleichermassen.
  • Das Musée Gruérien in Bulle ist renommiert und beliebt für die wunderschöne Präsentation von Kunstwerken und des reichhaltigen kulturellen Erbes der Region La Gruyère, auch bekannt als Greyerzerland.
© Musée gruérien

Auch andere Institutionen werden Ihre Erwartungen erfüllen oder übertreffen. Besuchen Sie die Website des Verbandes der Museen des Kantons Freiburg, und treffen Sie Ihre Wahl!

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